Sieben Kamera-Hacks: Neue Filter leicht gemacht!

Smartphones und die steigende Popularität von Instagram haben den Blick auf Foto- und Videoproduktion massiv beeinflusst. Bevor man Bilder mit einem einfachen Tipp auf den Screen aufnehmen und per Wisch zwischen Filtern wechseln konnte, wurden Bild-Looks durch in der Kamera befindliche Modifikationen und meist bereits während der Aufnahme erzeugt – eher selten in der Post-Produktion. Filter ändern das Aussehen eines Bilds sofort – einige wirklich einzigartige Anwendungen rühren aus technischen Kamera-Modifikationen. Achtung: Solche Filter-Bilder werden nicht unbedingt zur Aufnahme in unserer Datenbank zugelassen, eignen sich aber für optisch spannende Foto-Experimente.

Jeder von uns war von den Kaleidoskop-Filtern fasziniert – jene Röhren, durch die man die Welt neu entdecken konnte. Erinnert ihr euch noch an die kreisenden Formen und Farben? Der Filter ermöglicht ziemlich verrückte Bildverzerrungen.

Neben gewöhnlichen Bastelutensilien (Schere, Klebstoff, Klebeband, Cutter etc.) benötigt ihr dafür:

  • Runde Kaleidoskop-Brillen
  • Objektiv-Filter (Pol- oder UV-Filter)
  • Pappumriss des jeweiligen Filters

Um den Filter einsatzbereit zu bekommen, müsst ihr lediglich die Kaleidoskop-Folie oder -Gläser von den Brillen entfernen, diese mittig auf der Pappe anbringen, die der Größe eures Filters entspricht, und dann alles zusammen außerhalb des Filters befestigen – mit Klebeband geht das recht einfach. Das Ergebnis sollte ähnlich wie unten im Bild aussehen. Mehr über solche Filter könnt ihr auf lomography.com erfahren. Die aufgenommen Bilder sehen sehr farbig aus, alles wirkt damit bizarr und fast wie auf Drogen.

Damenstrümpfe kann man sehr gut zweckentfremden, mit der Strumpfware könnt ihr verträumte Aufnahmen gelingen lassen – wenn ihr die Netzstrümpfe sauber über das Objektiv zieht und sie als Filter nutzt. Der Strumpf-Filter kommt recht eigenwillig rüber und erzeugt einen warmen Effekt, der sich für träumerische Aufnahmen eignet und eure Fotos pastellig-weich erscheinen lässt.

Was ihr dafür benötigt:

  • Netzstrümpfe (je weiter die Löcher darin, umso besser)
  • Gummibänder
  • Schere

Schaut euch das Video von FilmRiot an, wenn ihr an einer Zusammenfassung zum Einsatz des Netzstrumpf-Filters interessiert seid. Neben dem Aufbau werden darin auch die verschiedenen Strumpf-Effekte vorgestellt. Wenn ihr euch mit Bildbearbeitungs-Tools wie Photoshop oder Smartphone-Apps wie After Light auskennt, wisst ihr wahrscheinlich auch, wie man Farben einsetzt, um Fotos und Videos damit Tiefe und Ausdruck zu verleihen. Solche Bearbeitungen finden immer hinterher statt, man kann gewünschte Effekte aber auch im Vornherein planen und mit Farben, Formen und Mustern spielen. Die Ergebnisse überraschen oft sehr und das Spiel mit den Bildern wird mit solchen Filtern oft zum Erlebnis.

Die nächste leere Wasserflasche muss dran glauben. Damit gelingt euch ein psychedelischer Objektiv-Hack! Der Flaschen-Filter sorgt für einen strahlenförmigen Halo-Effekt. Je nach Blendeneinstellung kann man die kreisförmige Strahlenbildung vergrößern und verkleinern – und damit beliebig Aufnahmegegenstände fokussieren. Der Hack und Aufbau is absolut simpel.  

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